Tag des offenen Denkmals 2016

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11. September 2016

200 Jahre Pochwerk Wolfgang Maaßen

 

Anlässlich dieses Jubiläums werden in einem Kurzfilm die Geschichte des Bergbauvereins sowie die Rekonstruktion/Sanierung des Pochwerks und der umliegenden Anlagen zwischen 2004 und 2014 gezeigt. Das bis 2003 über viele Jahrzehnte als Wohnhaus dienende Pochwerksgebäude wurde 2002 vom Bergbauverein übernommen. Nach dem Auszug der letzten Mieter im Jahr 2003 wurde der Zustand des Gebäudes im August 2004 dokumentarisch erfasst. Ebenfalls 2004 begann auch die aufwändige Sanierung des Gebäudes. Nach dem Entkernen wurden das Fachwerk der Außen- und Innenwände teilweise erneuert. Das Dach und der Dachstuhl wurden vollkommen erneuert und am 11. September 2007 der neue Glockenturm auf das Pochwerksgebäude gesetzt. Am 22. Juli 2011 wurde die neue Glocke in den Glockenturm gehoben. Die Glocke diente auf der Grube Wolfgang Maaßen nicht wie auf anderen Gruben dazu, mit ihrem Geläut die Funktion der unter Tage gängigen Maschinen anzuzeigen, sondern in Verbindung mit einem Uhrwerk die Uhrzeit zu schlagen. Das ist einmalig für das Schneeberger Revier. Am 1. Dezember 2011 wurde auch das zugehörige original erhaltene und restaurierte Uhrwerk in Gang gesetzt. Gebaut wurde es wahrscheinlich um 1700. Im Jahr 1818 erfolgte der Einbau im Pochwerk. Im Zuge eines Rundganges im Pochwerk kann auch dieses Uhrwerk besichtigt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der 2004 aufgewältigten Aufschlagrösche sowie der untertägigen Radstube des Pochwerkes. Erhalten geblieben ist hier die Welle des letzten Wasserrades.

 

  • Glocke
  • Pochwerk_2004
  • Pochwerk_2014
  • Radkammer
  • Uhr_01
  • Uhr_02

 

   

 

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