Erlebnistage montane Kulturlandschaft 2017

 
Nach der Veranstaltung möchten wir Euch zu einem kleinen Rückblick einladen.

Trotz des teilweise schlechten Wetters haben wieder viel interessierte Besucher den Weg zur Fundgrube gefunden, obwohl es dieses Mal wegen der gesperrten Zufahrtsstraße eher eine Suchgrube war.

Wir lassen uns aber weder von gesperrten Straßen, schlechten Wetter oder anderen Kobolden beeinflussen und so können wir rückblickend sagen, dass es wieder eine gelungene informative Veranstaltung war.

 

Eine Überraschung für uns war die Übergabe von Zeichnungen und Andenken von Frau Claußner an den Bergbauverein. Sie überließ uns einige Stücke aus dem Besitz Ihres Vaters Johannes Windisch.

 

Wir konnten diesmal im Teil Aufbereitung erstmals die komplette Strecke vom Ausschlagen bis zum Erzkonzentrat zeigen. Das neue Pochwerksmodel, gestiftet von unserm Vereinsmitglied Uwe Bruder, und die Mehlführung schlossen die Kette zwischen Bergbau und Schmelze.

 

 

 Das Modell eines Trockenpochwerkes in Funktion      Zur weiteren Erzanreicherung der Stoßherd

Damit können wir die gesamte Kette der Aufbereitung vom Bergwerk bis zur Schmelze unserem interessierten Publikum anschaulich vorführen. Die Besucher können dabei auch selbst tätig werden.

  

  Schema der Aufbereitung                                         An der Setzwäsche kann jeder üben

 

Der am Nachmittag einsetzende Regen veranlasste dann etwaige Besucher lieber zu Hause zu bleiben.

 

Regen auch am Sonntagvormittag. Jetzt war Improvisation gefragt. Nobi zog mit seinem Buckelbergwerk und der Sammlung bergmännischen Gezähes in den 1. Stock des Pochwerksgebäudes. Auch das Pochwerksmodell wurde in der zukünftigen Aufbereitung im Gebäude aufgestellt. Für Buttersepp war das kein Problem. Seine Ausstellung befindet sich schon immer im Gebäude. Der Grill musste allerdings in die Schmiede umziehen.

 

  

  Nobi mit Buckelbergwerk und Gezähe                    Bürgermeister Ingo Seifert beim Buttersepp

 

Nachmittags traute sich die Sonne dann doch noch hervor und es finden noch erstaunlich viele Gäste den Weg zu Wolfgang Maaßen. Wir legten uns für sie noch mal ins Zeug.

 

Am Nachmittag durften wir auch Frau Hiebel, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. und Ingo Seifert den Bürgermeister von Schneeberg begrüßen.

 

Auf die Frage, wo es auch in Sachsen das meiste Gold gibt, kam von den anwesenden Kindern die Antwort – im Handy. In den elektronischen Geräten stecken aber nicht nur Gold, sondern auch viele andere wertvolle Elemente. Die Kinder durften dann mittels eines Fäustels das Gold im Handy suchen.

 

 

  Wo ist das Gold?

 

Neue Geschäftsidee: Stressabbau durch Zertrümmern eines nervenden Mobiltelefons. Preis: 10 € bei von uns gestelltem Handy. Kostenlos bei Benutzung des eigenen Handys. Bevorzugt wird das iPhone.

 

Am Ende des Tages konnten wir trotz des zeitweise strömenden Regens ein positives Resümee ziehen.

 
 
 

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